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VASEKTOMIE - DIE STERILISATION DES MANNES

Die Sterilisation beim Mann ist eine der sichersten Methoden zur Verhütung einer ungewollten Schwangerschaft. Der Eingriff erfolgt ambulant.

Was passiert bei der Vasektomie?

Die Vasektomie wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Haut über dem Samenleiter wird auf beiden Seiten mit einem kleinen Schnitt eröffnet und aus dem rechten und linken Samenleiter Teilstücke von 1-2 cm Länge entnommen. Anschließend werden die beiden Samenleiter mit einer Naht verschlossen. Der Samentransport ist danach für immer unterbrochen. Die entnommenen Teilstücke werden feingeweblich untersucht.

Ab wann besteht Unfruchtbarkeit?

Nach der Vasektomie können noch mehrere Monate lang befruchtungsfähige Spermien in der Samenflüssigkeit vorhanden sein. Deshalb ist noch eine zusätzliche Verhütung erforderlich. Erst wenn bei Kontrolluntersuchungen durch Abgabe von Spermaproben in der Praxis mikroskopisch keine befruchtungsfähigen Spermien mehr nachgewiesen werden, kann von einer zusätzlichen Verhütung abgesehen werden; in der Regel erfolgt nach dem Eingriff eine insgesamt 2-malige Untersuchung des Ejakulates in ca. 4-wöchigen Abständen nach 8 Wochen.

 Wo verbleibt das weiter produzierte Sperma?

Auch nach der Sterilisation werden weiterhin männliche Samenzellen im Keimgewebe des Hodens gebildet. Durch die Durchtrennung und Unterbindung der Samenleiter können sie nicht mehr nach außen gelangen und werden vom Körper abgebaut. Längerfristig reduziert der Hoden die Spermienproduktion, so dass es zu keinem „Spermienstau“ kommt.

Was passiert mit der Potenz?

Die Erektionsfähigkeit sowie das Orgasmusempfinden ändern sich durch den Eingriff nicht. Auch die Libido (Lustempfinden) ändert sich nicht, da sich der Hormonhaushalt und die Testosteronproduktion nicht verändert. Beim Orgasmus bleibt die Samenflüssigkeit (Ejakulat) erhalten, da diese hauptsächlich  von der männlichen Vorsteherdrüse (Prostata) gebildet wird.

Gibt es eine Möglichkeit die Sterilisation beim Mann in Dresden rückgängig zu machen?

Es besteht die Möglichkeit einer Samenleiterwiedervereinigung (Vaso-Vasostomie). In den meisten Fällen kann eine Durchgängigkeit der Samenleiter erreicht werden, so dass nach einer solchen Operation die Wiedererlangung der Zeugungsfähigkeit möglich ist. Der Eingriff erfolgt stationär z.B. im Klinikum Dresden.

Beeinträchtigende Folgen der Vasektomie?

Unmittelbar nach dem Eingriff sind geringe ziehende Schmerzen im Hodensack für 2-3 Tage möglich, meistens besteht jedoch Beschwerdefreiheit. Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen sind sehr selten. Am Operationstag sollten Sie sich körperlich etwas schonen; Sport kann  nach ca. 5-7 Tagen wieder betrieben werden.

Wer trägt die Kosten für die Sterilisation beim Mann?

Die Sterilisation des Mannes ist bei nicht gegebener medizinischer Indikation nicht Gegenstand der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung und wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) als Wunschleistung abgerechnet.

Wo wird die Vasektomie durchgeführt?

Um unseren Patienten ein entspanntes und optimales operatives Umfeld anbieten zu können, erfolgt der Eingriff in unserem modernen ambulanten Operationssaal neben unserer Praxis, wo eine intensive medizinische und persönliche Überwachung und Betreuung des Patienten jederzeit gewährleistet ist. 

Der Eingriff dauert ca. 30 Minuten; nach dem Eingriff bleiben die Patienten noch ca. 1 Stunde zur Nachkontrolle bei uns.

Vor dem Eingriff ist eine persönliche Vorstellung in unserer Urologie Praxis in Blasewitz zum Aufklärungsgespräch und zu einer kurzen Untersuchung jederzeit möglich. Vereinbaren Sie hierzu telefonisch einen Termin oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

 
 
 
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